nach etwas längerer Zeit habe ich endlich mal wieder ein Buch der lieben J. J. Blackwood lesen können. Wer schon länger im Buchlabyrinth unterwegs ist, weiß, dass ich schon häufiger mit Jen zusammengearbeitet habe und an den Beschreibungen ihrer Bücher mitwirke. Nun, im Dezember, hat sie eine neue Vampir-Reihe begonnen und ich habe "Der Graf" bereits gelesen. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr nun - viel Spaß bei meiner Rezension. :-)
Verlag: Selfpublisher (Verkauf durch Amazon Media)
Erschienen am 21.12.2019 (1. Band)
Fantasy Liebesroman
Originalsprache: Deutsch
296 Seiten
Kindle Edition: 3,99€ (D)
*Dieses Buch wurden mir als kostenloses Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt natürlich dennoch vollkommen ehrlich.*




Obwohl es schon so viele (sehr gute) Bücher zum Thema Vampire, Unsterblichkeit und Romantasy gibt, haben J. J. Blackwoods Bücher immer noch einen besonderen Touch. Die Idee der Liebe zwischen Vampir und Sterblicher gibt es schon in Büchern, Film und Fernsehen zur Genüge, aber dennoch sind Blake und Leanne ein Liebespaar der besonderen Art. Mir gefallen die Figuren für sich sowie die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander ausgesprochen gut.
Bereits zu Anfang der Geschichte wurde ich direkt gepackt, denn Leanne betritt zum ersten Mal Schloss Kilchurn und begegnet dem Grafen, über den es so manche Gerüchte in der Presse gibt. Durch den liebenswerten, alten Butler und die Beschreibungen der schottländischen Landschaft und des Schlosses habe ich mich direkt in das raue Klima der Inseln versetzt gefühlt. Auch das Zusammentreffen mit Blake ist eine spannende Szene, da Blake zwar genauso sexy scheint, wie er immer dargestellt wird, aber dennoch eine geheimnisvolle und dunkle Aura ausstrahlt. Wider erwartend ist Leanne dadurch ziemlich unbeeindruckt und macht dem Grafen ganz schön Feuer unterm Hintern. Diese taffe, mutige und schnippische Art habe ich an unserer Protagonistin sehr geliebt! Mit der Zeit gewinnt man aber auch Blake sehr lieb, der noch einiges mehr zu bieten hat als nur sein unverschämt gutes Aussehen.
Auch die Nebencharaktere dürfen nicht unerwähnt bleiben, da ich viele von ihnen ins Herz geschlossen habe. Meine Lieblinge sind eindeutig Finley - Blakes besten Freund (auch ein sexy Vampir) - und Emma als Leannes beste Freundin und wahren Fels in der Brandung! Inbesondere als Figuren am Rand der Geschichte sind sie sehr facettenreich gezeichnet und ihre Dialoge sind manchmal wirklich witzig. Schön, dass ihnen so viel Raum gegeben wurde.
Der Schreibstil macht das Lesen des Buches sehr einfach, ohne zu abgedroschen zu sein. Frau Blackwood hat einen luftig leichten Schreibstil, der aber ziemlich spannend ist und in dem auch immer eine Prise Humor mitschwingt. Obwohl die Geschichte an sich modern ist und in unserer heutigen Zeit spielt, schwingt der Geist Schottlands und der mystischen Vampirwelt vor allem zum Ende der Geschichte hin mit und macht einen spannenden Mix aus.
Auch, wenn die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten zu Anfang im Fokus der Geschichte steht, nimmt die Geschichte zum Ende hin noch eine spannende, unerwartete Wendung, die viel Potential für den Folgeband - Die Lady - bietet. Es geht um die Vertreibung der Vampire aus Skandinavien, da die Mächte der Vampirwelt wüten und möglicherweise Opfer fordern. Aber mehr möchte ich dazu noch nicht verraten...
Jedenfalls wurde das Ende dadurch zwar in gewisser Weise abgeschlossen, es bleiben aber einige Fragen offen, die große Lust auf die Fortsetzung machen.

Alles Liebe

Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!
Über J. J. Blackwood
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