Donnerstag, 16. Januar 2020

[Rezension] Prinz geküsst Frosch gefunden von Mia Hertzig

Hallo ihr Lieben,

vor einigen Wochen habe ich das Buch "Prinz geküsst Frosch gefunden" von Mia Hertzig von der Autorin zugeschickt bekommen. Es handelt sich um ein Kinder-/Jugendbuch mit einer 15 jährigen Protagonistin und jede Menge Teenie-Problemen, die dieses Alter nun mal so mit sich bringt.
Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr nun - viel Spaß! :-)

Autorin: Mia Hertzig
Verlag: Independently published 
Erschienen am 09.12.2019
Taschenbuch
Kinderbuch/Jugendbuch
Ab ca. 12 Jahren
Originalsprache: Deutsch
219 Seiten
Taschenbuch: 7,90€ (D)
Kaufen?
 https://www.amazon.de/Prinz-geküsst-Frosch-gefunden-Hertzig/dp/1672769760/ref=sr_1_fkmr3_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=CPKY0GM0QSTM&keywords=prinz+gesucht+frosch+gek%C3%BCsst&qid=1579201993&sprefix=prinz+gesucht+%2Caps%2C191&sr=8-2-fkmr3



*Dieses Buch wurden mir als kostenloses Rezensionsexemplar von der Autorin zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt natürlich dennoch vollkommen ehrlich.*



Charlotte – 15 – grottenschlecht in Mathe – unsterblich verliebt. Falls es auf dieser Welt noch Traumprinzen gibt, ist eines klar, Mark Winter – ganze 3 Jahre älter als sie und Schwarm der ganzen Schule – ist einer davon. Für Charlie nicht nur irgendeiner, sondern DER. Aber was muss geschehen, dass der Angebetete sich im Gegenzug dessen bewusst wird, dass sie – ein nicht gerade mit der filigranen Traumfigur eines Topmodels gesegnetes, gnadenlos durchschnittliches Mädchen – genau die Richtige für ihn ist? Und weil das noch nicht Problem genug ist, muss Charlie sich eingestehen, dass sich ihre sexuellen Erfahrungen im Grunde in erster Linie auf Schmusestunden mit ihrem Kater reduzieren lassen (Quelle: Amazon.de/Januar2020).


Das Cover ist richtig süß und liebevoll gestaltet, es lädt direkt zum Lesen des Buches ein. Besonders der Farbverlauf gefällt mir gut und das Cover erinnert mich vom Stil her sehr an die Bücher von Kira Gembri, was definitiv ein Kompliment ist!


Diese Geschichte handelt von der 15 jährigen Charlie, die so richtig in der Pubertät angekommen ist und nur eines im Kopf hat: Jungs. Wären da nicht diese blöden Pickel und jede Menge Selbstzweifel. Dass ihr Schwarm ausgerechnet neben ihrer besten Freundin wohnt, ist zwar sehr praktisch, aber so richtig traut Charlie sich trotzdem nicht, dem drei Jahre älteren Mark von sich aus näher zu kommen? Wird Charlie dennoch bald ihren Prinzen küssen?

 

Als mir die Autorin den Klappentext des Buches zukommen ließ, habe ich mich sofort in meine Teenie Zeit zurückversetzt gefühlt, in dem ich die "Lola Reihe" von Isabel Abedi und die "Emma Bücher" von Maja von Vogel verschlungen habe. Auch diese Bücher damals haben sich um das Thema erste Liebe und das Erwachsenwerden gedreht, weshalb die Thematik aus meiner Erfahrung heraus durchaus etwas ist, was Mädchen in dem Alter von Charlie (15), oder etwas jünger, lesen wollen, weil sie sich mit genau diesen Fragen beschäftigen.

Charlie ist eine ziemlich witzige Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt und mit deren Problemen und Zweifeln ich mich in ihrem Alter sehr gut hätte identifizieren können. Für meinen Geschmack ist Charlie ein bisschen frühreif (ich war eigentlich ganz froh darüber, dass sich ihre sexuellen Erfahrungen mit 15 auf das Kuscheln mit ihrer Katze beschränken), aber ihre Verliebtheit und Schwärmerei für den älteren Mark ist bestimmt ein brandheißes Thema bei 15 jährigen Mädchen heutzutage. Auch ihre beste Freundin Miri ist ein passender Charakter, der die Geschichte bunter und vielfältiger werden lässt.

Mit dem Stil des Buches musste ich erst mal warm werden, weil das Buch einerseits recht salopp und jugendlich geschrieben ist (was natürlich gut zu Charlies Alter und Redensart passt), andererseits gab es viele Begriffe, die ich gar nicht so aus dem normalen Sprachgebrauch kannte. Es hat sich herausgestellt, dass es sich dabei vor allem um Wörter aus dem österreichischen Sprachgebrauch handelt, die sogar in einer Wortliste erläutert werden. Zuerst haben sie meinen Lesefluss etwas gestört, aber an sich finde ich die Idee, besondere Redewendungen, Dialekte o. ä. in Bücher einfließen zu lassen, sehr schön, weil es der Geschichte eine persönliche Note verleiht.



Mit "Prinz geküsst Frosch gefunden" hat Mia Hertzig ein weiteres süßes Jugendbuch auf den Markt gebracht, das sich den Problemen der frühen Teenager Zeit annimmt. In diesem Buch spürt man das absolute Herzblut einer Selfpublisherin, die das Buch mit sehr viel Liebe gestaltet und geschrieben hat.
Ich kann mir vorstellen, dass besonders Mädchen ab 12 Jahren sich in dem Buch wiederfinden können und vielleicht eine Prise Selbstbewusstsein, aber auf jeden Fall gute Unterhaltung, aus diesem Buch mitnehmen können. Wer Kinder in dem genannten Alter hat oder sich durch den Klappentext direkt angesprochen fühlt und neugierig geworden ist, der sollte unbedingt mal einen Blick ins Buch riskieren.

Alles Liebe

Montag, 13. Januar 2020

Ein paar lose Gedanken zur Bücherwelt




Hallo ihr Lieben,

mir gehen gerade einige Gedanken durch den Kopf, die ich gerne mit euch teilen möchte.
Erwartet keine Struktur, keine wirkliche Message - es sind einfach Gedanken, wie sie kommen und vorbei ziehen.

Ich blogge mittlerweile seit knapp 8 Jahren über Bücher, v. a. Jugendbücher. Und ich liebe es nach wie vor. Eben gerade habe ich mal wieder die Verlagsvorschauen durchstöbert und mir ist so einiges aufgefallen.

1. Ich mag ganz andere Verlage als früher.
Ich glaube, das ist normal. Ich bin schließlich ein ganzes Stück älter geworden. Aber trotzdem hat es mich fast erschrocken, dass mich frühere Lieblingsverlage - Arena, Oetinger, Carlsen - vom Programm her kaum noch ansprechen. Hier und da ist mal ein Titel dabei, aber früher hätte ich am liebsten das ganze Programm gelesen. Meint ihr, nur mein Lesegeschmack hat sich verändert oder vielleicht auch die Auswahl der Autoren und Titel? Autoren und Autorinnen wie Rainer Wekwerth, Kerstin Gier, Beth Revis oder Isabel Abedi habe ich die letzten Jahre schon schmerzlich vermisst.

2. Insgesamt sprechen mich sehr wenige Neuerscheinungen wirklich an.
Ich habe euch ja erst letztens meine Neuerscheinungen Liste für das Frühjahr 2020 online gestellt. Früher habe ich mich sehr von Hypes anstecken lassen und wollte gaaaanz viele Neuerscheinungen haben, zum Teil auch einfach, um mitreden zu können. Das ist heute anders. Vor allem diese riesige New/Young Adult Welle aus Amerika ist in den meisten Verlagen DAS Thema. Lyx, One und Kyss waren vor wenigen Jahren eher unbekannte Verlage/Programme, oder existierten noch gar nicht. Ich habe irgendwie das Gefühl, diesen Umbruch verpasst zu haben. Distanziert man sich allerdings gänzlich von neuen Büchern, ist für viele Leserinnen und Leser der Blog aber vermutlich gar nicht mehr so interessant zu verfolgen.


Aber was will ich denn lesen?

Authentische Liebesgeschichten? Hier und da gibt es noch welche, aber selten etwas, was man noch nicht so oder so ähnlich gelesen hat. Dass New Adult in den meisten Fällen authentisch ist, kann mir keiner erzählen. Und auch, wenn ich in der Richtung zukünftig mehr lesen möchte, mein Lieblingsgenre wird es wohl nicht mehr.

Dystopien? Kaum eine neu erscheinende Dystopie spricht mich heute noch an. Panem, der Bestimmung und Co. kann meiner Ansicht nach nichts das Wasser reichen, die meisten Ideen gibt es einfach schon auf dem Markt und irgendwie habe ich auch das Gefühl, die Zeit der Dystopien ist vorbei. Mal gucken, ob mich der Prequel zu Panem da umstimmen kann...

Thriller? Seit einigen Jahren bin auch aus dem Genre total raus und habe auch den Überblick über Autorinnen und Autoren verloren. Vielleicht wäre das mal wieder was, um Pepp in mein Leseleben zu bekommen.

Der Büchermarkt ist so übersättigt und trotzdem finde ich keine überraschenden Highlights. Über das Jahr sind natürlich immer mal wieder Schätze dabei, doch insgesamt habe ich das Gefühl, mich können in Summe weniger Bücher so richtig vom Hocker hauen. Woran liegt das? An langjähriger Viellesererfahrung? Am Angebot? An meinem Lesegeschmack?

Ich würde sehr gerne eure Meinung zu dem Thema wissen. Empfindet ihr, falls ihr schon länger dabei seid, auch eine Art Wandel? Findet ihr viele Neuerscheinungen, die euch interessieren?

Ich gehe mal weiter grübeln...

Alles Liebe

Freitag, 3. Januar 2020

[Rezension] Sofies Spiegelwelt: Ein Abenteuer ohne Grenzen von Karl-Josef Durwen

Hallo ihr Lieben,

ich starte das neue Jahr neben meinem #20für2020 Post mit einer Rezension. Ich habe bereits im Dezember mit "Sofies Spiegelwelt" begonnen und das Buch nun über die Feiertage fertig gelesen.
Es ist im Gegensatz zu meinen sonstigen Lesestoff eher etwas schwerere Kost, da sich der Autor Karl-Josef Durwen hier, angelehnt an "Sofies Welt" von Jostein Gaarder, mit philosophischen Fragen rund ums Bewusstsein, Raum und Zeit beschäftigt. Wie mir dieser philosophische Exkurs gefallen hat, erfahrt ihr nun viel Spaß! :-)

Autor: Karl-Josef Durwen
Verlag: tredition 
Erschienen am 30.07.2019
Gebundene Ausgabe
Kinderbuch/Sachbuch
Ab 12 Jahren
Originalsprache: Deutsch
300 Seiten
Kindle Edition: 6,90€ (D)
Kaufen? 



*Dieses Buch wurden mir als kostenloses Rezensionsexemplar vom Autor zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt natürlich dennoch vollkommen ehrlich.*


Rätselhaftes dringt durch ein vermeintliches Computerspiel zunehmend in die Welt der Schwestern Iris (15) und Elena (13) ein: Sie werden in Parallelen zu "Sofies Welt" verstrickt und in die virtuelle Spiegelwelt Ureda versetzt. Die Mädchen verlieren Raum, Zeit und Identität, gewinnen aber eine Sicht der Welt, die Grenzen überwindet und Philosophie, Religion und Naturwissenschaften zusammenführt. Philosophie wird spannend erlebt, gewitzt gespiegelt und zeitgemäß entwickelt. Fantasie wird mit Fakten und Lockerheit mit Anspruch vereint


Der Autor hat mir freundlicherweise die gebundene Ausgabe zur Verfügung gestellt, weshalb sich meine Eindrücke auf diese beziehen.
Das Buch ist schön stabil gebunden und fühlt sich sehr hochwertig an. Mit der gespiegelten Schrift des Titels hat sich der Autor eine schöne Gestaltungsidee einfallen lassen. Das Foto auf dem Cover ist leider nicht so meins, aber insgesamt ist die Aufmachung durchaus gelungen, wobei ich mir auch ein Design, angelehnt an "Sofies Welt", gut hätte vorstellen können.


Die Schwestern Elena und Iris werden durch eine Folge ihrer Lieblingsserie Star-Trek dazu angeregt, sich über den Unterschied zwischen Mensch und Maschine, das Bewusstsein sowie Gefühle Gedanken zu machen. Sie erhoffen sich Antworten im Internet, wobei die Suchmaschine ihnen recht schnell die Website eines gewissen Heurekas vorschlägt, der irgendwie viel mehr über die Mädchen weiß, als eigentlich möglich. Gemeinsam mit Heureka tauchen die beiden Mädchen in spannende Fragen des Seins ein und begeben sich gleichzeitig auf eine abenteuerliche Reise in zurückliegende Zeiten früherer Philosophen.


Erst einmal finde ich die Idee und das Konzept des Buches sehr spannend. Als Kind, vor ca. 8/9 Jahren, habe ich "Sofies Welt" gelesen, da mein Vater sehr von dem Buch schwärmte und ich erste Berührungspunkte mit Philosophie haben wollte. Danach habe ich mich leider nicht mehr intensiver mit den Themen des Buches auseinandergesetzt.
Als ich die Kurzbeschreibung las, kam mir die Geschichte ein wenig wie eine Fortsetzung von Sofies Welt in einer eher zeitgemäßeren, digitalen Variante vor. Dem ist nicht ganz so. Während in "Sofies Welt" eher die Geschichte der Philosophie aufgearbeitet und kindgerecht verpackt wurde, geht es hier um weitaus größere Fragen des menschlichen Seins mit Berührungspunkten aus allen möglichen Disziplinen. Angeregt von der Frage "Mensch oder Maschine?" kommen Elena und Iris zu ganz elementaren Fragen unserer Welt, des Menschseins und was denn eigentlich dieses Bewusstsein ist. Dabei werden auch einige sehr bekannte "klassische" Philosophen einbezogen, ebenso wie Wissenschaftler und Dichter und Denker aller Zeiten. Somit hat mich die Idee des Buches erst mal überzeugt. Mit der Umsetzung hatte ich so meine Probleme.
Ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich mich an "Sofies Welt" nicht mehr so gut erinnern konnte und, da sich das Buch nicht mehr in meinem Besitz befindet, ich auch mein Gedächtnis nicht mehr aufrischen konnte. Als Psychologie Studentin fand ich besonders die Abhandlungen über das Bewusstsein und die psychologischen Verknüpfungen spannend, obwohl alles recht schnell eher verworren wurde. Ich sage absolut nicht, dass das am Autor selbst liegt, sondern vermutlich eher an meinem fehlenden philosophischen Grundwissen. An dieser Stelle kam bei mir allerdings die Frage auf, wie Kinder ab 12 Jahren dieses Buch verstehen sollen, wenn schon ich als erwachsene Person so große Schwierigkeiten habe, den Gedankengängen zu folgen.

Das Setting an sich finde ich gut gemacht, Iris und Elena, sind zwei liebenswerte, wissbegierige Mädchen und auch, wenn ich wegen des technischen Stands des Computers und Modems lächeln musste (so wie ich es verstanden habe, gab es bereits eine Version des Buches Anfang der 2000er), hat mir die Idee mit Heureka und der Homepage super gefallen.
Insgesamt muss ich doch leider sagen, dass ich das Buch eher schwierig finde. Ich habe mich auf ein Leseerlebnis wie damals bei "Sofies Welt" gefreut, bei dem ich viel gelernt habe, obwohl es ja "eigentlich" ein Roman war. Hier hat das ganze ca. ab der Hälfte schon sehr starken Sachbuchcharakter und ich hatte das Gefühl, mich durch ein Lehrbuch durchzuarbeiten, statt weiterhin  unterhaltsame, erzählende Literatur in den Händen zu halten. Der Grundgedanke ist spannend und die Idee neuartig und kreativ, die Umsetzung konnte mich als Philosophie-Laien allerdings ab einer bestimmten Stelle nicht mehr abholen und ließ letzendlich mehr Fragezeichen als alles andere zurück.

     

Karl-Josef Durwen hatte die Idee, an "Sofies Welt" anzuknüpfen und in einer neuen, computergestützten Variante zwei Mädchen auf eine Reise gehen zu lassen, hin zu den tiefgründigen Fragen der menschlichen Existenz. Was sehr interessant und schön gemacht anfing, verwob sich leider mit der Zeit zu sehr komplizierten, wissenschaftlichen Abhandlungen, denen ich leider nicht mehr recht folgen konnte. Ob dies dann an meiner Stelle 12+ jährigen Kindern gelingt, wie es die Empfehlung sagt, wage ich zu bezweifeln. Dennoch könnte das Buch für ohnehin Philosophie-begeisterte Personen oder Studierende sicherlich neue Impulse liefern. Für mich war es letztendlich schlichtweg zu kompliziert.


Mittwoch, 1. Januar 2020

Meine 20 für 2020

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch ein frohes neues Jahr!
Wie ich im Dezember bereits angekündigt habe, wird es auch in diesem Jahr eine neue Challenge geben. Ich habe mir eine Liste mit 20 Büchern - teils bereits erschienene Bücher, teils Neuerscheinungen - zusammengestellt, die ich 2020 gerne lesen möchte. Welche Bücher ich mir dafür aus meiner Wunschliste herausgegriffen habe, erfahrt ihr nun - viel Spaß dabei!

 


Ich möchte, nachdem "Someone new" von Laura Kneidl mir 2019 so gut gefallen hat, unbedingt auch "Someone else" zeitnah zum Erscheinungstermin lesen. Natürlich brauche ich unbedingt die Hardcover Ausgabe und freue mich schon sehr auf diese Geschichte.
"Scythe" habe ich schon vor einigen Jahren gelesen, aber danach leider die Reihe nicht weiterverfolgt, obwohl ich die Idee des Buches so cool fand. Deshalb möchte ich mir das Buch besorgen und im Zuge dessen dann auch die Folgebände lesen.
"Julibraut" von Monika Feth ist als Fan der ersten Stunde für mich ein absolutes Muss und wird hoffentlich auch pünktlich zur Erscheinung von mir gelesen.
Ebenso verhält es sich mit "Vengeful" von V. E. Schwab, auf das ich nach dem grandiosen Auftakt "Vicious" sehr hyped bin.


Auch 2020 lasse ich es mir nicht nehmen, wieder einen altbekannten Vorsatz zu fassen: Mehr New Adult lesen! Auch, wenn das im vergangenen Jahr nicht so toll funktioniert hat, gibt es wieder einige Schätze des Genres auf meiner Liste.
"Show me the stars" hat ganz tolle Rezensionen bekommen und außerdem habe ich noch gar nichts aus dem Kyss Verlag gelesen.
"A thousand boy kisses" kommt mit einiger Verspätung auch im Frühjahr 2020 raus (unter anderem Titel und Cover glaube ich...) und steht ebenfalls auf meiner Liste, weil das Buch im Original total gelobt wurde.
"Begin again" ist ein weiterer Versuch, endlich mal Mona Kastens Bücher in Angriff zu nehmen und "Mein Leben beruht auf einer wahren Geschichte" von Anne Freytag lächelt mich schon seit dem Release an. Auch diese Bücher muss ich alle noch kaufen.

"We will fall" ist 2019 erschienen und klingt erst mal ziemlich 0815. Aber irgendwas reizt mich an dieser Geschichte und 2020 will ich rausfinden, ob meine Spürnase für schöne Bücher hier richtig liegt. "Das Spiel von Liebe und Tod" ist seit Jahren ein Wunschlisten-Hüter und soll, ebenso wie "Immerwelt" von Gena Showalter, endlich mal in mein Regal wandern und zeitnah gelesen werden.
"Ramona Blue" soll ein queres Buch sein und Julie Murphy hat es mir mit "Dumplin'" schon angetan, weshalb auch Ramona bei mir einziehen soll. "Strange the dreamer" ist leider bei Erscheinung total an mir vorbei gegangen und als Fan von "Daughter of smoke and bone" spricht mich die Reihe schon sehr, sehr an!



Ein Klassiker darf auf meiner 2020er Liste nicht fehlen: Ich möchte gerne "Momo" von Michael Ende mal wieder lesen und mir am liebsten eine richtig hübsche Schmuckausgabe gönnen. Die auf dem Foto gefällt mir schon sehr gut, vielleicht wird es aber auch eine andere, mal schauen.
"Drei Schritte zu Dir" ist mir vor allem durch den gleichnamigen Kinofilm 2019 aufgefallen und ich finde die Story ganz interessant, weshalb ich mir das Buch mal vornehme und vielleicht dann auch den Film zeitnah nach dem Buch schauen kann.
Und täglich...ähhh, jährlich grüßt das Murmeltier, ist auch "Verity" von Colleen Hoover, wie schon 2019, bei meiner Liste wieder dabei, aber diesmal die Deutsche Ausgabe, die ich hoffentlich auch direkt lesen kann, wenn sie erscheint.

Auch ein Jennifer E. Smith Buch ist wieder dabei. Um meine Sammlung ihrer Bücher fürs erste zu vervollständigen soll "Dreizehn ist mein Glücksbringer" bei mir einziehen. Meines Wissens nach sollte ich dann alle aktuell erschienenen Jugendbücher von ihr im Regal haben.
Marah Woolfs "Tausend Mal schön" ist mir bis vor zwei, drei Wochen nie aufgefallen, bis ich das Schmuckstück in der Buchhandlung das erste Mal richtig begutachtet habe. Die Geschichte klingt vielversprechend und das Cover, Leute, das Cover! Jedenfalls ist das Buch nun spontan auf meine Liste gewandert und gefällt mir innen drin hoffentlich so gut wie außen.
Auch zwei Weihnachtsbücher habe ich mir bereits ausgeguckt: "Ein zauberhaftes Weihnachtsgeschenk" von Mila Summers ist mir 2019 schon ins Auge gesprungen und ich möchte es zumindest gerne Ende diesen Jahres dann endlich mal lesen. Außerdem sieht "Die Schneeschwestern" von Maja Lunde nach einer zuckersüßen, weihnachtlichen Geschichte aus, die ich gerne ebenfalls zur Weihnachtszeit für mich entdecken möchte.

Damit habe ich meine 20 Bücher für 2020 zusammen und freue mich schon wahnsinnig drauf, zu erfahren, was dieses Jahr buchtechnisch so alles zu bieten hat.

Habt ihr euch für 2020 Challenges gesetzt oder habt ihr bestimmte Bücher im Sinn, die ihr dieses Jahr gerne lesen möchtet?

Alles Liebe