Montag, 9. März 2026

[Rezension] The Tainted Cup von Robert Jackson Bennett

Autor: Robert Jackson Bennett
Verlag: Adrian & Wimmelbuchverlag
464 Seiten
Originalsprache:Englisch
Übersetzung: Karla Schmidt & Jakob Schmidt
Kategorie: Fantasy/ Highfantasy/ Krimi
1. Band einer Reihe
Paperback 16,95€ (D)
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*Dieses Buch hat mir der Verlag über Netgalley freundlicherweise als Rezensionsexemplar (eBook) zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt natürlich vollkommen ehrlich.*


Eine exzentrische Detektivin und ihr leidgeprüfter Assistent entwirren ein Netz aus Magie, Betrug und Mord in dieser funkelnden Fantasy-Neuinterpretation des klassischen Kriminalromans.

Ein eigenartiges Verbrechen. Eine brillante Ermittlerin. Ein Mysterium von epischen Ausmaßen.

In einer opulenten Villa an der Grenze des Imperiums wird ein hoher Offizier tot aufgefunden – getötet durch einen Baum, der spontan seinem Körper entwuchs. Selbst hier, wo es viele Ansteckungen gibt und das Blut der Leviathane seltsame magische Veränderungen bewirkt, ist es ein Tod, der gleichzeitig schrecklich und eigentlich unmöglich ist.

Zur Aufklärung des Verbrechens wird Ana Dolabra hinzugezogen, eine Ermittlerin, deren brillanter Ruf nur durch ihre Exzentrik übertroffen wird. An ihrer Seite steht ihr neuer Assistent Dinios Kol, ein Graveur, der auf magische Weise so verändert wurde, dass er ein perfektes Gedächtnis besitzt.

Bald führt der Mord zu einem Plan, der die Sicherheit des Imperiums selbst bedroht. Für Ana ergibt all dies ein wunderbar stacheliges Puzzle - endlich etwas, das ihre Aufmerksamkeit wirklich fesselt. Und Din? Er muss einfach durchhalten.

(Quelle: Thalia.de/ März 2026)




Das Buch sieht interessant aus und hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Es ist gleichermaßen schlicht, aber dennoch besonders und greift Symbole, die in der Handlung eine wesentliche Rolle spielen, auf. Es handelt sich um einen Genremix aus Krimi und Fantasy, wobei das Cover eine fantastische Geschichte vermuten lässt. Letztendlich verbirgt sich dahinter aber ein spannender Mix aus einem Kriminalfall vor einem fantastischen Setting.



In dieser Geschichte geht es um Din, der ein Graveur ist und bei seiner Meisterin Ana als Lehrling angestellt ist. Sie werden hinzugezogen zu einem mysteriösen Mordfall, bei dem ein Mann von einem wachsenden Baum durchbohrt wurde. Als die Unruhen im Land zunehmen, da ein Leviathan die Stadt bedroht, scheint sich ein Netz aus Intrigen zusammen zu spinnen, in das auch der bisherige Mordfall verwickelt ist.

Das Buch kann man schlecht beschreiben, das Buch muss man erleben. Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt. Das fantastische Setting, das der Autor hier beschreibt, ist recht komplex und wird auch nicht bis ins Kleinste erklärt. Vielmehr geht es darum, die Geschichte zu erleben, einige Dinge auch einfach hinzunehmen und sich mit Din auf Spurensuche zu begeben.
Man kann jederzeit miträtseln, auch, wenn man die Strukturen der Gesellschaft nicht komplett versteht. Es macht Spaß in die komplexen Stränge verwickelt zu sein und am Ende überrascht zu werden.

Die Figuren sind teilweise sehr seltsam ein bisschen schrullig und exzentrisch, allen voran Dins Meisterin Ana. Das macht das ganze aber so spannend, weil sie perfekt in die hier beschriebene fantastische Welt passen und wir im Endeffekt niemandem trauen können. Das Magiesystem ist so neu und besonders, dass ich noch etwas vergleichbares gelesen habe. 
Rein von der Atmosphäre her hat es mich manchmal ein bisschen an Blood over bright haven erinnert, da merkt man, dass beide aus demselben Verlagshaus stammen. Ich wurde wunderbar unterhalten.



Wer gerne Fantasy liest und mal etwas ganz anderes erleben möchte, der ist bei The Tainted Cup genau richtig. Hier gibt es die einzigartige Mischung aus Krimi und fantastischem Setting mit viel Fokus auf gesellschaftliche Strukturen und Magie. Ich fand diese Mischung sehr besonders. Die Geschichte versprüht eine einzigartige Atmosphäre und ich möchte unbedingt in Band 2 in diese Welt zurückkehren..



Alles Liebe



[Rezension] Montcrest University von Laurie Harmening

Autorin: Laurie Harmening
Verlag: Cove
496 Seiten
Originalsprache: Deutsch
Kategorie: Urban Fantasy/ Dark Academia
1. Band einer Dilogie
Paperback 17,00€ (D), E-Book 12,99€ (D)
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*Dieses Buch hat mir der Cove Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt natürlich vollkommen ehrlich.*


Willkommen an der Montcrest University – einer geheimen Eliteakademie, tief verborgen in den schneebedeckten Schweizer Alpen. Abseits der sterblichen Welt studieren hier die Erben der versiegelten Unterwelt: Dämonen und Schattenengel, die darauf vorbereitet werden, die Menschheit mit Sünde und Tod zu überziehen.  

Grace Blackmore, Einzelgängerin, Schattenengel und Tochter ehrgeiziger Eltern, will nur eines: an der Spitze stehen. Doch an der Montcrest University entscheidet nicht Talent, sondern die Blutlinie über deinen Platz in der Rangordnung. Und ganz oben befindet sich Isak Volstrom, Montcrests mächtigster Dämon. Der Gebieter über Gedanken und Gefühle ist es gewohnt, alle zu beherrschen, nur ausgerechnet Grace entzieht sich seiner Kontrolle. Als die Universität ihren fünf besten Studierenden die einmalige Chance bietet, in die Hölle hinabzusteigen, entbrennt ein erbitterter Wettstreit um die begehrten Plätze. Die Rivalität zwischen Isak und Grace wird nahezu tödlich. Aber die Anziehung ist es auch … 

(Quelle: Carlsen.de/ März 2026)



Das Buch ist einfach nur eine Augenweide, ich liebe das Dunkelgrün mit den goldenen Akzenten, das in Kombination ein sehr edles Aussehen macht und auch die Dark Academia Stimmung gut einfängt. Wer Glück hatte und noch den goldenen Farbschnitt in der ersten Auflage ergattert hat, hat wirklich ein Gesamtkunstwerk.



Die Idee einer elitären Bösewichtakademie finde ich wunderbar. Laurie Harmening hat hier definitiv Kreativität bewiesen und eine unfassbar spannende Ausgangssituation geschaffen. Auch das Setting in den Schweizer Alpen ist clever gewählt und kommt sehr gut rüber, besonders in den Abschnitten, wo es um Skifahren geht, wurde uns die Landschaft näher gebracht. Insbesondere am Anfang mochte ich auch die Beschreibungen der Akademie sehr gerne, die eine schöne Atmosphäre schaffen.
Hinsichtlich des Unterrichts und der gesamten Akademie des Bösen hätte ich mir jedoch mehr Tiefgang erhofft, ich hätte gerne häufiger am Unterricht teilgenommen und verstanden, wie die spannend klingenden Schulfächer denn genau ausgestaltet werden, dadurch kam mir das Akademiefeeling hier etwas zu kurz.

Der Schreibstil der Autorin ist locker und passt hervorragend zur Geschichte, besonders für einen Debüt finde ich ihren Schreibstil wirklich gelungen.

Der Plot war an sich spannend, hatte für mich aber einige Längen. Leider fand ich auch die gesamte Storyline recht vorhersehbar und es gab nicht wirklich einen Plottwist. Der gesamte Handlungsstrang um die Höllenflamme und was damit passiert hat mich leider nicht ganz so catchen können wie andere Aspekte der Akademie, die ich gerne ausdifferenzierter erfahren hätte.
Auch die Wesen der Dämonen und Schattenengel, die hier im Fokus stehen, hätten gerne noch mehr Raum einnehmen können. Hier fehlt es für meinen Geschmack ein bisschen an Worldbuilding. Dafür fand ich einige spicy Szenen dann etwas deplatziert, die hätten gerne weggelassen oder kürzer gefasst sein können.

Mit Isak und Grace haben wir zwei sehr eigenwillige Protagonisten, die man wahrscheinlich gar nicht mögen soll, das hat bei mir auf jeden Fall funktioniert. Auch wenn Grace nach und nach eine etwas weichere Seite zeigt, konnte ich bis zum Ende mit beiden nicht so richtig eine Verbindung aufbauen. Die Autorin hat beiden eine spannende Hintergrundstory gegeben und auch die Motive, warum sie so handeln, wie sie handeln, konnte ich nachvollziehen, aber dennoch fand ich die beiden nicht so richtig greifbar, beziehungsweise kam die Charakterentwicklung erst am Ende ins 
Rollen.
Ähnlich erging es mir mit den Nebenfiguren, außer Tereza konnte ich niemanden so richtig greifen und auch die Clique der Sinner ist leider etwas blass geblieben, obwohl in den Figuren Potenzial steckte.

Leider war mir der letzte Abschnitt viel zu schnell abgehandelt, da die gesamte Handlung auf die Reise in die Hölle hinausläuft, die dann aber sehr schnell und kurz beschrieben wird. Deswegen hat mich die Geschichte am Ende leider verloren und nach aktuellem Stand möchte ich Band 2 nicht lesen. Dennoch finde ich, es handelt sich um ein gelungenes Debüt und ich würde noch mal etwas aus Laurie Harmenings Feder lesen, da mir ihr Schreibstil sehr gut gefallen hat.



Montcrest University ist ein gelungenes Debüt mit einer sehr starken Ausgangsidee. In der Umsetzung haben sich für mich ein paar Schwächen gezeigt, darunter einige Längen im Erzähltempo und die etwas oberflächlichen Figuren. Dennoch erkennt man definitiv Potenzial und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.





Alles Liebe








Donnerstag, 1. Januar 2026

[Rezension] Bull Moon Rising - Pack die Liebe bei den Hörnern von Ruby Dixon

Autorin: Ruby Dixon
Verlag: Blanvalet
657 Seiten
Originalsprache: Englisch
Übersetzung: Elizabeth Marshall 
Kategorie: Cozy Romantasy/ Paranormal Romance
1. Band einer Reihe
Paperback 16,00€ (D), E-Book 9,99€ (D)
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*Dieses Buch hat mir der Blanvalet Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt natürlich vollkommen ehrlich.*


Die pragmatisch veranlagte Adelige Aspeth will ihre Familie vor dem Ruin bewahren, indem sie deren Besitz an magischen Artefakten aufbessert. Gehoben werden dürfen diese aber nur von Mitgliedern der Gilde für Artefakte, bei der sich die Erbin kurzerhand bewirbt. Als sie dort aufgrund ihres Geschlechts abgewiesen wird, muss Aspeth sich einen Anstandswauwau suchen. So begegnet sie Gildenausbilder und Minotaur Hawk, der für den nahenden Eroberungsmond – der Stiermenschen vor Lust den Verstand verlieren lässt – eine Bettgefährtin braucht. Die beiden schließen einen folgenschweren Heiratspakt ...



Das Cover hat mich durch die bunte Optik und die schöne Illustration direkt angesprochen und bisher habe ich noch nichts von Ruby Dixon gelesen. Deswegen war das Buch ein kleines Experiment für mich. Generell mag ich Romance und Paranormal Romance sehr gerne, sodass ich die Idee hinter der Geschichte sehr spannend fand.



Wir begleiten in dieser Geschichte Aspeth, die zu einer einst recht wohlhabenden Familie gehört, die allerdings das meiste Geld verloren hat. Alspeth möchte sich nun der Gilde der Artefakt-Magier anschließen. In dieser hier beschriebenen Fantasywelt gibt es mit Magie aufgeladene Artefakte, die bestimmte Fähigkeiten haben und diese Objekte sind sehr rar und deshalb wertvoll. Aspeth möchte in der Gilde lernen, diese Objekte aufzuspüren, um ihrer Familie wieder zu Reichtum verhelfen zu können. Deshalb hat sie sich gemeinsam mit ihrer Magd und ihrer Katze aufgemacht, der Gilde beizutreten. Dort trifft sie dann auf Minotaur Hawk und zwischen den beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte der besonderen Art...



Das Buch hat über 600 Seiten, was schon eine echte Ansage ist für eine Liebesgeschichte. Generell würde ich das Buch als cozy Romantasy einordnen, wobei der Spice-Anteil noch mal deutlich höher ist als bei vielen typischen cozy Fantasy Romanen.

Das Worldbuilding ist recht knapp gehalten, wirkt aber durch die Artefakte und den beschriebenen Krieg, der immer wieder erwähnt wird, recht interessant. Mir als eingefleischte Fantasyleserin hätte etwas mehr Worldbuilding gut gefallen. So bleibt es etwas oberflächlich, dadurch aber natürlich auch einfach zu verstehen und sicherlich auch geeignet für Personen, die nicht so gerne reine Fantasy lesen und sich mehr auf die Liebesgeschichte fokussieren möchten.

Dadurch, dass das Buch so dick ist, war mir persönlich das Erzähltempo zu langsam. Natürlich soll es gemütlich sein und der Plot muss nicht ich weiß nicht wie spannend sein, aber mir passierte über lange Strecken zu wenig. Unterbrochen wurde dies von tatsächlich sehr langen Spice-Szenen.
Ich wusste nicht, ob mir Ruby Dixon vom Schreibstil her liegt, nach dem Buch muss ich sagen, dass es mir schon etwas zu viel Spice war, aber so wird das Buch auch schon vermarktet.

Die Kombination aus Mensch und Minotaur-Beziehung fand ich dagegen spannend und das wurde von den Autorin auch gut umgesetzt. Die Figuren sind nicht allzu komplex, aber ich mochte es sehr, dass die Autorin mit einigen optischen Schönheitsidealen bricht. Dies ließ mich dann auch etwas über die Naivität von Aspeth hinwegsehen. Insgesamt sind die Figuren sympathisch und angenehm zu begleiten, wenn auch nicht allzu tief ausgearbeitet.

Das Buch ist der Auftakt zu einer Reihe. Ich glaube, mir hat das Buch nicht gut genug gefallen, um diese weiterzuverfolgen, aber ich fand den Ausflug in die Ruby Dixon-Welt dennoch sehr spannend und bin froh, etwas von ihr ausprobiert zu haben.^^


Bull Moon Rising ist eine Paranormale Romantasy mit eher gemächlicher Handlung. Wer es gerne spicy mag und die Kombination aus Mensch und Minutaur-Liebesgeschichte interessant findet, der wird hier sicherlich seine Freude haben. Mir war das Buch vom Erzähltempo her zu langsam und für mein Geschmack war es auch etwas zu oberflächlich, aber das ist natürlich Geschmackssache. Deshalb landet das Buch bei mir im Mittelfeld.





Alles Liebe



[Rezension] To Love a God von Anna Benning

Autorin: Anna Benning
Verlag: Fischer Sauerländer
Originalsprache: Deutsch
Kategorie: Jugendbuch/ Fantasy/ Romantasy/ Dystopie
Ab 16 Jahren
2. Band der Götterlicht-Saga
512 Seiten
Gebundene Ausgabe 21,90€ (D), E-Book 14,99€ (D)
Kaufen? Beim Verlag oder in deinem regionalen Buchhandel


*Dieses Buch hat mir der Fischer Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt natürlich vollkommen ehrlich.*


!!!Kann SPOILER zu Band 1 beinhalten!!!

Wer herrscht über die Götter? Und wer über dein Herz? Der spektakuläre zweite Band der Götterlicht-Saga

Auroras Zeit als Valet im Divine District hat ein jähes Ende gefunden. Nun ist sie auf der Flucht – weit entfernt von der einzigen Welt, die sie je kannte. Doch die Schrecken der Vergangenheit lassen Aurora nicht los. Denn Galadons Herrschaft nimmt immer grausamere Züge an, täglich gibt es Hinrichtungen und die Bewohner von Silver City leben in Angst. 
Als Colden beschließt, in die Stadt des Lichts zurückzukehren, um Galadon zu einem Kampf auf Leben und Tod herauszufordern, folgt Aurora ihm. Zurück an dem Ort, der sie beinahe alles gekostet hätte, ist sie umgeben von Feinden. Solchen, die ihr offen nach dem Leben trachten, und solchen, deren wahre Absichten im Verborgenen liegen. Die größte Gefahr jedoch ist Colden. Denn für sein Ziel scheint er alles opfern zu wollen – selbst wenn es sie beide zerstört …



Ich bin absolut verliebt in dieses Cover. Band 1 sah mit seinem Goldumschlag ja schon wunderschön aus, aber von der Illustration der Figuren finde ich Band 2 am schönsten. Das Blau kommt in der Metallic-Optik extrem gut rüber und generell sehen die Bücher wunderschön edel aus, mit der Gestaltung unter dem Schutzumschlag und den wunderbar designten Innenklappen. Die Bücher der Trilogie sind eine wahre Augenweide.



Was ich zu Beginn besonders toll fand, war die Zusammenfassung des ersten Bandes - es sollte immer gängiger werden, bei Reihen eine Zusammenfassung des vorherigen Bands hinzuzufügen. Entsprechend bin ich wieder sehr gut in die Geschichte reingekommen und die Handlung geht wieder direkt spannend und überraschend weiter. Anna Benning schafft es in dieser Reihe unfassbar gut, emotionale Tiefe aufzubauen und dennoch die Handlung konsequent und jederzeit spannend voranzutreiben. Der Plot ist voller Wendungen, es gibt spannende Actionszenen und viele Kulissenwechsel. Als ich einmal im Buch drin war, war ich komplett im Sog der Geschichte und habe es in wenigen Tagen weggelesen.


Der Schreibstil von Anna Benning hat sich von Reihe zu Reihe noch mal gesteigert. Sie trifft hier die perfekte Balance aus Charakterentwicklung und -tiefe sowie einer spannenden dynamischen Handlung.
Die Figuren bekommen hier noch mal eine neue Dynamik durch ein Handlungselement, was ich jetzt nicht genauer benennen möchte, aber es geht darum, jemanden nochmal völlig neu kennenzulernen, und diesen Umstand hat die Autorin extrem gut beschrieben. Zudem gibt es neue Charaktere, die eingeführt werden, und für sehr viel Spannung und Witz in der Geschichte gesorgt haben. Generell gibt es in der Geschichte wahnsinnig viele Figuren, Haupt- wie Nebenfiguren, die ich sehr lieb gewonnen habe und die mir lange im Gedächtnis bleiben. Ich bin sehr gespannt, welches Schicksal sie im finalen Band erwarten wird...

Das Ende hatte wieder einmal einen Plotwist vom feinsten, genauso wie wir es von Anna Benning kennen und lieben. Glücklicherweise müssen wir nicht allzu lang auf den dritten Band warten, denn dieser erscheint bereits 2026. Ich kann es kaum erwarten zu wissen, wie Auroras und Coldens Geschichte ausgeht.



Mit Band 2 hat Anna Benning die Götterlicht Saga perfekt weitergeführt. Häufig haben wir es bei zweiten Bänden von Trilogien, dass diese sich etwas ziehen oder als Einleitung für das Finale dienen, dieses Gefühl hatte ich hier überhaupt nicht. To Love a God ist eine perfekte Fortsetzung von Band 1 und ebenso spannend und tiefgreifend. Ich freue mich aufs Finale 2026.



Alles Liebe




Meine Rezension zu Band 1: